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Zehn Jahre Infrest – digitales Baustellenmanagement 4.0

Ende Oktober war es soweit: Die Infrest Infrastruktur eStrasse GmbH, die sich dem digitalen Baustellenmanagement verschrieben hat, feierte ihren zehnten Geburtstag.

Die Infrest Infrastruktur eStrasse GmbH, eine Tochter der NBB Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg mbH & Co. KG, der Vattenfall Wärme und der Stromnetz Berlin, sorgt seit mittlerweile zehn Jahren für mehr Ordnung im Untergrund und stellt das Baustellenmanagement auf digitale Füße. Mit dem webbasierten Leitungsauskunftsportal können deutschlandweit mit nur wenigen Klicks Leitungsauskünfte und Genehmigungen für Baumaßnahmen bei Leitungsnetzbetreibern eingeholt und Meldungen versendet werden.

Wenig Aufwand, große Wirkung: Geplante Baumaßnahmen und Anfragedaten werden auf einer elektronischen Karte erfasst und bundesweit zwischen Auskunftssuchenden und Versorgungsunternehmen und Netzbetreibern vermittelt. Statt alle Ver- und Entsorger einer Liste von Trägern öffentlicher Belange einzeln abzufragen, werden die Anfragen zeit- und kostensparend über das Leitungsauskunftsportal der Infrest verschickt.

Über 10.000 bundesweit im System hinterlegte Netzbetreiber und Behörden garantieren zudem, dass die Anfragenden Kenntnis über den genauen Verlauf unterirdischer Medien erhalten und die Zahl von Leitungsschäden bei Tiefbauarbeiten deutlich reduziert wird. Städte wie Köln, Düsseldorf, Berlin oder Brandenburg an der Havel profitieren seit Jahren von den innovativen Dienstleistungen. In einer Metropole wie Köln seien die positiven Effekte, die sich durch die tagtägliche Zusammenarbeit mit Infrest ergäben, sehr deutlich zu spüren. Die Nutzung des Baustellenatlas verschaffe ihnen nicht nur eine bessere Übersicht über das, wo wer wie lange in der Stadt eine Baustelle eröffne, sondern erleichtere wesentlich die Kooperation und Abstimmung zwischen den einzelnen Playern, betont Thomas Weil, Baustellenmanager der Stadt Köln.

Erst Anfang dieses Monats konnte man einen neuen Rekord verzeichnen: 500.000 Leitungsanfragen oder Meldungen. Dass in den ersten neun Monaten dieses Jahres bereits eine halbe Million Vorgänge versendet wurden, sei ein Zeichen dafür, wie die Digitalisierung voranschreitet und Genehmigungsverfahren von Infrastrukturvorhaben beschleunigt werden könnten, so Infrest-Geschäftsführer Jürgen Besler.

Ein weiteres Produkt ist der Baustellenatlas, der alle aktuellen Straßenbaustellen und auch künftige Bauvorhaben verschiedener Akteure abbildet. Geht es nach Geschäftsführer Besler, sollen im Baustellenatlas zusätzlich Planungen für möglichst mehrere Jahre im Voraus eingetragen werden, damit andere Infrastrukturnetzbetreiber zeitgleich ihre Medien verlegen oder erneuern. So könne verhindert werden, dass Straßen in relativ kurzen Zeitabständen mehrfach geöffnet werden müssten, ist sich Besler sicher. Derzeit sind ungefähr 2.500 langfristig geplante und über 18.000 aktuelle Baustellen im Atlas eingepflegt. Über eine App können Anwohner in Berlin bei Sperrungen oder Staus sogar vor Ort prüfen, wer dort wie lange baut. Für den Baustellenatlas ist Infrest im November 2019 mit dem Berliner Umweltpreis Green Buddy Award ausgezeichnet worden.

Weitere Informationen unter www.infrest.de

3502 - Zehn Jahre Infrest – digitales Baustellenmanagement 4.0
PR/as
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