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Exakte Messdaten für WM-Strecken

Die Südtiroler Firma Alto Drones GmbH hat das WM-Gelände in Cortina d’Ampezzo exakt vermessen. Die 46. Alpine Skiweltmeisterschaft findet vom 8.-21.2.2021 statt.

Für die Austragung einer alpinen Weltmeisterschaft sind lange Vorbereitungsarbeiten notwendig – mit einem einzigen Ziel: Die WM-Strecken sollen dann am Tag X den Sportlern in möglichst idealem Zustand für ihre Jagd nach Medaillen zur Verfügung stehen. Und dafür müssen viele höchst unterschiedliche Punkte perfekt zusammenspielen.

Die Südtiroler Firma Alto Drones GmbH hat dafür mit der Vermessung des WM Geländes in Cortina d’Ampezzo einen nicht unwichtigen Beitrag geleistet. Die exakten Messdaten für die detaillierten Auswertungen lieferte das von Alto Drones auf einem Soleon Lasco UAV eingesetzte Riegl „Minivux-Sys“ mit integriertem Riegl „Minivux-1UAV“.

Exakte Messdaten für WM-Strecken benötigt

Das Ressourcenmanagement macht auch vor Skigebieten nicht Halt, und so wurde in den letzten Jahren vermehrt in die Schneehöhenmessung mit RTK-GNSS auf Pistengeräten investiert. Dadurch wird dem Pistenraupenfahrer kontinuierlich die Schneehöhe unter den Raupen angezeigt, und er kann die Piste optimal präparieren, Schneemengen so verschieben, dass die Piste nicht vorzeitig ausapert oder nach Saisonende Straßen und Wege vom Schnee befreien. Als Grundlage für diese Systeme ist eine Vermessung des Geländes ohne Schnee notwendig, was üblicherweise zwischen September und November durchgeführt wird.

Aufgrund der Dimensionen der Projektgebiete von meist maximal 400 Hektar pro Skigebiet habe man in den letzten Jahren gesehen, dass die Riegl „Minivux-Sys“-Systeme für diese Aufgabe perfekt seien, so Thomas Fontana, Gründer und Geschäftsführer von Alto Drones, der solche Vermessungen bereits seit einigen Jahren erfolgreich mit UAVs durchführt. Man könne je nach Geländebeschaffenheit bis zu 250 Hektar Fläche pro Tag erfassen und habe gegenüber der Arbeitsweise vor Riegl Minivux ihre Leistungen in etwa verdreifachen können. Die Gründe dafür sind vielfältig: Einerseits, verringert die geringe Anzahl der notwendigen Passpunkte zum Erreichen der geforderten Genauigkeit von +/- 5 Zentimeter die Feldarbeit erheblich, andererseits bietet die optimale Datendichte von etwa 100-200 Pkt/m² ausreichende Genauigkeit um Geländekanten exakt zu modellieren – und ist andererseits gering genug, sodass die Auswertung sehr schnell vonstattengeht und man üblicherweise am Tag nach der Befliegung bereits eine klassifizierte Punktwolke erhält.

Zusätzlich ist die Aktualisierung der Daten wesentlich kostengünstiger als mit Hubschraubern oder Flugzeugen, da sich eine Befliegung auch für kleine Gebiete (zum Beispiel nach Bauarbeiten, Rutschungen, neue Pisten) lohnt und die Daten sehr leicht in das Gesamtgeländemodell integriert werden können.

Weitere Informationen unter www.riegl.com

3569 - Exakte Messdaten für WM-Strecken
PR/as
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