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Modell-Analyse-Tool unterstützt Prozessierungsverfahren

Beim Institut für Küstenforschung am Helmholtz-Zentrum für Material- und Küstenforschung (HZG) kommt ein Tool zum Einsatz, welches das Prozessierungsverfahren unterstützt.

Beim HZG werden innovative Analyseverfahren angewendet; bei der Datenmodellierung komplettiert ein Tool das Prozessierungsverfahren, das schnell und mühelos Zeitreihenanalysen komplexer raum-zeitlicher Daten bewerkstelligt. Die Rasdaman Datenwürfel-Technologie erweitert die serviceorientierte Dienstleistungsarchitektur des deutschen Forschungszentrums, das sukzessive neue Anwendungen für seine Nutzer freischaltet.

Das marine Geoportal „Coastmap“ bündelt Analysen sowie Modelldaten des Meeresgrundes, der darüber liegenden Wassersäule in der Nordsee und der Atmosphäre. Es richtet seinen Fokus auf Daten aus Messkampagnen, Modellanalysen und thematischen Karten aus der Biogeochemie, die vom Anwender frei selektiert und visualisiert werden können. Diese Modelle decken große Zeiträume und Gebiete ab. Bei der Erforschung globaler und regionaler Veränderungen von Küstenzonen sind Modellauswertungen mit Zeitreihenanalysen sehr wertvoll. Allerdings werden die Wissenschaftler aufgrund der Datenkomplexität und mächtigen Datenvolumina vor große Herausforderungen gestellt – ein Problem, welches das HZG mit Forschern weltweit teilt.

Tool ergänzt Geoportal

Zur Lösung dieser Problematik hat sich HZG für die Big Data Engine Rasdaman entschieden. Diese komplett auf offenen Standards basierende Plattform ergänzt Coastmap um vereinheitlichte, flexible und skalierbare Datenhaltung. Die schnelle Bereitstellung und Analyse der Modelldaten geschieht als homogenisierte, nutzerfreundliche raum-zeitliche Datenwürfel.

Werkzeuge wie diese schließen die Lücke zwischen modellierenden Wissenschaftlern und Experten anderer Fachdisziplinen. Benutzer können über eine intuitive Oberfläche statistische Analysen durchführen. So kann etwa die Differenz aus der Oberflächentemperatur des Wassers und der Lufttemperatur am Boden ermittelt werden, und es lassen sich gewichtete Mittel aus Wasser-Volumina berechnen. Am Vergleich verschiedener Modelle miteinander wird derzeit noch gearbeitet. Bei den Daten handelt es sich um Modellläufe des Helmholtz Zentrums, des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) und der Universität Hamburg.

Weitere Informationen unter www.rasdaman.com

3572 - Modell-Analyse-Tool unterstützt Prozessierungsverfahren
PR/as
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